Kokos- & MCT-Öl – Natürliches Fett neu entdeckt - Dr. Jutta Ziegler
- Artikelnummer: 4460
- GTIN: 978-3-903577-15-2
Kokos- & MCT-Öl – Natürliches Fett neu entdeckt: Ratgeber für Hund und Katze
Dieses kompakte Büchlein von Dr. Jutta Ziegler erklärt verständlich, was Kokosöl so einzigartig macht. Seine mittelkettigen Fettsäuren (MCTs), die besondere Rolle der Laurinsäure und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bei Hund und Katze. Von antimikrobieller Wirkung über Verdauungsunterstützung, Leber- und Bauchspeicheldrüsenprobleme, Epilepsie und Diabetes bis hin zu äußerlicher Pfoten- und Hautpflege sowie natürlichem Zeckenschutz – fundiert, praxisnah und mit klaren Dosierungsempfehlungen.
Hardcover
Spiralbindung
44 Seiten
Kokos- & MCT-Öl – Natürliches Fett neu entdeckt: Ganzheitlicher Ratgeber für Hund und Katze
Kokosöl zählt zu den außergewöhnlichsten natürlichen Fettquellen überhaupt – und wird dennoch von vielen Tierhaltern noch unterschätzt oder sogar gemieden. Dabei belegt die Wissenschaft seit Jahrzehnten, was Kulturen im asiatisch-pazifischen Raum schon lange wissen: Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls, allen voran die Laurinsäure, unterscheiden sich grundlegend von anderen Nahrungsfetten und besitzen bemerkenswerte ernährungsphysiologische und therapeutische Eigenschaften. Dr. Jutta Ziegler – Tierärztin, Bestsellerautorin und Pionierin der ganzheitlichen Tiermedizin – räumt in Band 11 ihrer Therapeutika-Serie mit dem Irrweg der Fettangst auf und zeigt, wie Kokos- und MCT-Öl gezielt für die Gesundheit von Hund und Katze eingesetzt werden können.
Vom „Sündenbock" zur Neuentdeckung – die Geschichte des Kokosfettes
Das Buch beginnt mit einem erhellenden Blick in die Geschichte: Kokosöl wurde seit Jahrtausenden in Südostasien, Indien, Afrika und dem Pazifik nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Medizin und Heilmittel genutzt – so geschätzt, dass die Kokospalme dort den Namen „Lebensbaum" trägt. Im 20. Jahrhundert wurde das Öl Opfer industrieller und politischer Interessen: Eine gezielte Kampagne amerikanischer Sojaverbände und Lobbygruppen diffamierte gesättigte Fette pauschal als herzschädlich und verdrängte Kokosöl zugunsten stark verarbeiteter Pflanzenöle. Dr. Ziegler legt klar dar, wie wissenschaftlich haltlos diese Behauptungen waren und wie verheerend ihre Folgen für die Tierernährung bis heute sind.
Mittelkettige vs. langkettige Fettsäuren – ein entscheidender Unterschied
Ein eigenes Kapitel erklärt verständlich die chemischen und metabolischen Unterschiede zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren sowie zwischen mittelkettigen (MCT) und langkettigen Fettsäuren. Während langkettige Fette Gallensäuren und Bauchspeicheldrüsenenzyme zur Verdauung benötigen, über das Lymphsystem transportiert werden und bevorzugt im Fettgewebe gespeichert werden, nehmen mittelkettige Fettsäuren einen ganz anderen Weg: Sie werden direkt über die Pfortader in die Leber transportiert, schnell zur Energiegewinnung genutzt und kaum als Körperfett eingelagert. Das macht sie zu einer besonders effizienten, leicht verdaulichen Energiequelle – auch und gerade für kranke, untergewichtige oder verdauungsschwache Tiere.
Laurinsäure – die besondere Fettsäure des Kokosöls
Die Laurinsäure (C12) nimmt eine Schlüsselrolle ein: Sie ist der Hauptwirkstoff des Kokosöls, kommt natürlicherweise auch in der Muttermilch vor und wird im Körper zu Monolaurin umgewandelt – einer Substanz mit starken antimikrobiellen Eigenschaften. Das Buch erklärt ihre Geschichte, ihren besonderen Stoffwechselweg und warum sie sich von klassischen MCTs wie Caprylsäure (C8) und Caprinsäure (C10) strukturell und funktionell unterscheidet. Zudem wird der entscheidende Unterschied zwischen natürlichem, nativem Kokosöl (mit vollem Laurinsäuregehalt) und industriell fraktioniertem MCT-Öl (ohne Laurinsäure) klar herausgearbeitet.
Therapeutische Wirkungen – von antimikrobiell bis antiepileptisch
Das Herzstück des Buches widmet sich den vielfältigen therapeutischen Eigenschaften von Kokosfett bei Hund und Katze – immer wissenschaftlich belegt und mit Quellenangaben versehen. Die antimikrobielle Wirkung gegen Bakterien (z. B. Streptokokken, Staphylokokken, Helicobacter pylori), Viren mit Lipidhülle, Hefen und Pilze (Candida) sowie Parasiten wie Giardien wird ausführlich erklärt. Laurin- und Caprinsäure zerstören dabei die Membranstruktur der Erreger, indem sie in deren Lipidmembran eingebaut werden und diese zum Platzen bringen – ein rein mechanischer, resistenzfreier Wirkmechanismus.
Einsatz bei spezifischen Erkrankungen
Dr. Ziegler zeigt konkret, bei welchen Erkrankungen Kokosöl und MCT-Öl gezielt eingesetzt werden können:
- Epilepsie: MCTs werden rasch zu Ketonkörpern umgewandelt, die dem Gehirn als alternative Energiequelle dienen und neuronale Übererregbarkeit reduzieren können. Eine randomisierte Studie belegt die Reduktion der Anfallshäufigkeit durch MCT-Diät bei Hunden.
- Bauchspeicheldrüsenprobleme (Pankreasinsuffizienz): Kokosfett benötigt kaum Verdauungsenzyme und kann auch bei gestörter Fettverdauung zuverlässig aufgenommen und zur Energieversorgung genutzt werden.
- Lebererkrankungen: Die Phenolverbindungen des nativen Kokosöls wirken antioxidativ und entzündungshemmend auf die Leber; die mittelkettigen Fettsäuren ermöglichen Fettverdauung auch bei eingeschränkter Leberfunktion.
- Diabetes (Typ 2): Mittelkettige Fettsäuren liefern Energie ohne negativen Einfluss auf Blutzucker und Insulinspiegel und können Ketonkörper als Hirnenergie bereitstellen.
- Verdauungsstörungen und Dysbiosen: Die antimikrobielle Wirkung gegen unerwünschte Keime hilft bei Fehlbesiedlung des Darms, ohne die physiologische Darmflora stark zu belasten.
Äußerliche Anwendung: Pfotenpflege, Hautpflege und Zeckenschutz
Neben der innerlichen Anwendung wird Kokosöl auch äußerlich eingesetzt: zur Pflege rissiger oder beanspruchter Pfotenballen nach Kälte und Streusalz, bei trockener Haut und Juckreiz sowie als natürlicher Zeckenschutz – dünn ins Fell einmassiert. Für Katzen gilt dabei besondere Vorsicht: Vor der großflächigen Anwendung sollte zunächst eine kleine Hautstelle getestet werden.
Kaufberatung und Dosierung – was du wissen musst
Ein praxisnaher Abschnitt hilft dir beim Kauf: Das Buch erklärt den Unterschied zwischen nativem und raffiniertem Kokosöl und warum flüssiges „Kokosöl" (bei dem die Laurinsäure entfernt wurde) für therapeutische Zwecke ungeeignet ist. Die Faustregel: Hochwertiges natives Kokosöl wird unter 24 °C fest und besitzt den typischen milden Kokosduft. Zur sicheren Anwendung bei Hund und Katze werden klare Dosierungsempfehlungen gegeben – sowohl für Kokosöl als auch für MCT-Öl und das Kombipräparat Lactofer (Dr. Ziegler) mit Lactoferrin und Monolaurin.
Autorin: Dr. Jutta Ziegler | Reihe: Serie Therapeutika, Band 11 | Titel: Kokos- & MCT-Öl – Natürliches Fett neu entdeckt | Verlag: VfcG – Verlag für chronische Gesundheit e.U. | ISBN: 978-3-903577-15-2 | Auflage: 1. Auflage 2026 | Format: Broschüre, ca. 44 Seiten, Printed in Austria
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